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Was bringen einfache Masken?

Schutzmasken im Vergleich - Die wichtigsten Informationen rund um den Mundschutz

 

Ein Mundschutz stellt durch die Barriere beim Aus- und Einatmen einen Schutz vor Viren und Bakterien dar. Denn diese befinden sich in der Luft und können so durch Tröpfchen in die Atemwege gelangen. Je nachdem, welche Maske man trägt, kann man entweder sich selbst oder die Personen in unmittelbarer Umgebung schützen. Doch wie wirken die Masken genau und was gibt es bei der Anwendung unbedingt zu beachten?

 

Wie wirken Schutzmasken?

 

Hierbei gilt es zwischen zwei Masken-Arten zu unterscheiden. Zum einen gibt es die sogenannte Mund-Nasen-Schutzmaske, welche einer einfachen OP-Maske gleicht. Sie schützt vor dem Durchdringen von Flüssigkeitsspritzern und verhindert, dass Sekrete aus der Atemluft an die Umwelt abgegeben werden.

 

Die Atemschutzmaske wirkt partikel- und aerosolfiltrierend und schützt nur die Person, welche die Maske trägt, vor Partikeln in der Luft. Dies geschieht hierbei über einem Filter, der sich über dem Mund befindet und nicht ausschließlich über die Barriere, welche der Stoff kreiert. Da diese aber ausreicht, um Mitmenschen vor den eigens ausgeatmeten Keimen zu schützen, dürfen auch die aktuell beliebten selbstgemachten Masken getragen werden. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Stoff den gesamten Mund sowie die Nase bedeckt und an den Ohren, beispielsweise mit einem Gummizug, festgemacht wird.

 

 

Welche Schutzmasken gibt es?

 

Die Mund-Nasen-Masken werden als “einfache Masken” bezeichnet und haben kaum bis keinen Eigennutzen. Durch die Stoffschicht wird nur die Umgebung vor den Bakterien und Viren geschützt, die sich in der eigenen Atemluft befinden.

 

Medizinische Masken sind sogenannte FFP-Masken, das für Filtering Face Pieces steht. Sie werden in drei Klassen unterteilt und sind mit oder ohne Ventil erhältlich, welches zur Verbesserung der Atemleistung dient. FFP 1 dürfen 22 Prozent, FFP 2 8 Prozent und FFP 3 ein Prozent Durchlässigkeit haben. Wobei der Schutzwert nur angibt, ob die Maske optimal am Gesicht anliegt. Hierbei können bereits Barthaare die Wirkung verringern.

 

Vergleich der Masken

 

Mund-Nase-Masken

 

Grundsätzlich kann diese Masken jeder tragen, um die Mitmenschen vor den eigenen Atememissionen zu schützen. Oftmals findet man sie in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder im öffentlichen Raum. Besonders wichtig ist es diese zu verwenden, wenn man glaubt, Träger eines Virus zu sein und diesen nicht an die Umgebung abgeben möchte. Hierfür sind keine speziellen Anleitungen zur Verwendung nötig. Die Maske wird, möglichst mit sauberen Händen, vor den Mund gehalten und mit den Schnüren am Hinterkopf zusammengebunden. Sie sollte so fest sitzen, dass sie nicht herunterrutschen kann, aber dennoch genug Freiraum zum Atmen bleibt.

 

Die Masken bieten keinen Schutz vor Viren oder Bakterien, welche sich in der Atemluft befinden oder Schmutzpartikeln wie etwa Schadstoffe beim Arbeiten mit Chemikalien. Jedoch können sie vor Flüssigkeitsspritzern schützen. Das Produkt sollte nach jeder Anwendung entsorgt werden, da es sich um eine einmalige Wegwerf-Maske handelt. Zertifiziert wird es durch die Prüfung nach EN 14683 und den jeweiligen Hersteller.

 

Atemschutzmaske

 

Diese schützt den Träger / die Trägerin vor Partikeln, Viren oder Bakterien, die sich in der Luft befinden und filtert diese entweder durch ein Ventil oder durch den engmaschigen Stoff. Sie wird in drei Klassen, FFP 1, FFP 2, FFP 3, unterteilt, wobei die beiden letzteren für den medizinischen Gebrauch vorgesehen sind. Ohne Ventil dient die Maske dem Schutz von Pflegepersonal, Einsatzkräften und Rettungssanitätern, die sich vor Viren oder Bakterien beim Einsatz mit Kranken schützen müssen. Mit Ventil wird sie meist von Arbeitern getragen, die mit Schmutzpartikel in großen Mengen in Berührung kommen. Aus diesem Grund ist eine Verwendung im privaten Bereich wenig sinnvoll, beziehungsweise ist im öffentlichen Bereich von dieser abzuraten, da Mitmenschen trotz des Tragens der Maske infiziert werden können.

 

Bei einer korrekten Anwendung kann die Maske bis zu 78% der Partikel, Viren und Bakterien aus der Luft filtern. Auf ein korrektes Aufsetzen der Maske ist unbedingt zu achten, da die Schutzleistung ansonsten ausschlaggebend verringert wird. Beispielsweise kann ein Bart die Filterwirkung der Maske (nahezu) komplett herabsetzen. Das Produkt kann wiederverwendet werden, sollte jedoch nach einer Arbeitsschicht von 8 Stunden oder mehr ausgewechselt werden. Die Prüfung erfolgt nach der EN 149 Norm und wird durch ein unabhängiges Institut zertifiziert.

 

Fazit

 

Schutzmasken sind in zwei Varianten, den sogenannten Mund-Nasen-Masken und den Atemschutzmasken, erhältlich und tragen entweder zum Schutz der Mitmenschen oder alleinig zum eigenen Schutz bei. Erstere sind ebenfalls für den privaten Gebrauch gedacht und können einfach und ohne Vorwissen gehandhabt werden. Atemmasken dienen vor allem zum Schutz medizinischen Personals und sind mit Ventil, Schutz vor Schmutzpartikeln, oder ohne Ventil, Schutz vor Viren und Bakterien, erhältlich.